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institut für artenschutz

 

-  Satzung  -

 

 

 

Präambel

 

Die   Umweltstiftung  -  Veras Gärten  errichte ich, Norbert Cambeis, voller Dankbarkeit zu Ehren meiner 2014 nach schwerer Krankheit so furchtbar früh verstorbenen Ehefrau Vera Cambeis.

 

Wir lernten uns 1969 in Bremen kennen und lieben. Sehr bald stellten wir fest, daß uns beide auch eine ganz besondere Liebe zur Natur verband.

 

Bereits damals war uns bewusst, daß mit der immer intensiver werdenden Nutzung der Landschaft durch Gewerbeansiedelung, Wohnungsbau, Landwirtschaft und Verkehr die Vielfalt an Landschaften und mit ihr die Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten auf der Strecke bleiben würden. Nicht zuletzt zum Nachteil der Menschen. Gemeinsam gründeten wir 1977 in Bremen das  institut für artenschutz und 1986 die „Fördergemeinschaft für Biotop- und Artenschutz – TERRA VITAE  e.V.“

 

Unser Institut erhielt Anfang 1982 folgerichtig den Status einer gemeinnützigen Gesellschaft mit Namen

 

institut für artenschutz – Gesellschaft zur Förderung des Naturschutzes mbH

 

und Sitz im Niedersächsische Stoetze. Es fördert entsprechend seiner Satzung den Naturschutz und die Landschaftspflege. Stoetze wählten wir wegen seiner Nähe zu dem von uns entwickelten Biotop- und Artenschutzprojekt „Feuchtgebiete Wendland“, das die Errichtung eines Netzes von institutseigenen Biotopen in der Agrarlandschaft zum Ziel hat. Dieses Projekt ist in einer gleichnamigen Broschüre ausführlich beschrieben. Im Laufe der Jahrzehnte sind meine Frau und ich, mit unendlich viel absolut unbezahlter Arbeit, diesem Ziel ein Stück näher gekommen. Eine Vielzahl von Biotopen konnten gesichert und auch gekauft werden. Auf diesen reich strukturierten Flächen dürfen Tiere und Pflanzen in der sonst intensiv genutzten Landschaft weitestgehend ungestört leben. Frei von jeglichen touristischen Aktivitäten sind es wahre kleine Paradiese – kleine Gärten Eden. Die

 

Umweltstiftung  -  Veras Gärten

 

soll das bisher Erreichte erhalten und unsere Arbeit in unserem Sinne fortführen. Die Liegenschaften des „institut für artenschutz“ werden der Stiftung übertragen. Sollte die bisher praktizierte Biotoppflege aus finanziellen Gründen (aber nur dann !) nicht mehr möglich sein, wäre auch die Überlassung der Flächen in die natürliche Sukzession hin zu Waldgesellschaften ökologisch vertretbar.

 

 

§ 1

Name, Rechtsform, Sitz und Geschäftsjahr

 

(1)       Die Stiftung  Umweltstiftung  -  Veras Gärten  mit Sitz in 29597 Stoetze verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

 

(2)       Sie ist eine rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts.

 

(3)       Geschäftsjahr der Stiftung ist das Kalenderjahr.

 

§ 2

Stiftungszweck

 

(1)       Zweck der Stiftung ist die Förderung des Naturschutzes und der Landschaftspflege

 

(2)       Der Stiftungszweck wird insbesondere verwirklicht durch:

 

            die Erhaltung der vom institut für artenschutz übernommenen Liegenschaften (Biotope)

            wobei auf allen Biotopen der Stiftung der Artenschutz höchste Priorität. hat . (Kein Tourismus !)

            die Weiterführung des Projektes „Feuchtgebiete Wendland“

            die Entwicklung gleichartiger Projekte in Deutschland

            die Errichtung naturschutzorientierter Begegnungs- und Informationszentren

(3)       Zweck der Stiftung ist auch die Beschaffung von Mitteln, die für die Realisierung eigener Projekte erforderlich sind und dem Naturschutz und der Landschaftspflege dienen.

 

(4)       Die Stiftung kann zur Verwirklichung des Stiftungszwecks Zweckbetriebe unterhalten.

 

§ 3

Gemeinnützigkeit

 

(1)       Die Stiftung ist selbstlos tätig. Sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Die Mittel der Stiftung dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Stifter und ihre Erben erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der Stiftung.

 

(2)       Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Stiftung fremd sind, oder durch

unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

§ 4

Stiftungsvermögen

 

(1)       Das Stiftungsvermögen ergibt sich aus dem Stiftungsgeschäft.

 

(2)       Das Stiftungsvermögen ist in seinem Bestand dauernd und ungeschmälert zu erhalten und sicher und ertragreich anzulegen, wobei die Sicherheit an aller erster Stelle zu stehen hat.

 

(3)       Vermögensumschichtungen sind zulässig. Umschichtungsgewinne dürfen ganz oder

teilweise zur Erfüllung des Stiftungszwecks verwendet werden.

 

(4)       Dem Stiftungsvermögen wachsen die Zuwendungen zu, die dazu bestimmt sind (Zustiftungen). Die Stiftung darf derartige Zustiftungen annehmen. Sie darf auch Zuwendungen ohne Zweckbestimmung aufgrund einer Verfügung von Todes wegen dem Vermögen zuführen.

 

§ 5

Verwendung der Vermögenserträge und Zuwendungen

 

(1)       Die Stiftung erfüllt ihre Aufgaben aus den Erträgen des Stiftungsvermögens und aus

Zuwendungen, die nicht ausdrücklich zur Stärkung des Stiftungsvermögens bestimmt sind.

 

(2)       Die Stiftung kann ihre Mittel ganz oder teilweise einer Rücklage zuführen, soweit dies im

Rahmen der steuerlichen Gemeinnützigkeit zulässig ist.

 

(3)       Zur Werterhaltung können im Rahmen des steuerrechtlich Zulässigen Teile der jährlichen Erträge zur Substanzerhaltung und als Inflationsausgleich einer freien Rücklage zugeführt werden.

 

(4)       Im Rahmen des steuerrechtlich Zulässigen kann die Stiftung Mittel teilweise einer anderen

steuerbegünstigten Körperschaft oder einer juristischen Person des öffentlichen Rechts

zur Vermögensausstattung zuwenden.

 

 

(5)       Ein Rechtsanspruch Dritter auf Gewährung der jederzeit widerruflichen Förderleistungen

aus der Stiftung besteht aufgrund dieser Satzung nicht.

 

(6)       Einen Teil jedoch höchstens ein Drittel ihres Einkommens verwendet die Stiftung dazu, um in angemessener Weise das Grab des Stifters zu pflegen.

 

§ 6

Organe der Stiftung

 

(1)       Organe der Stiftung sind der Vorstand und ein Kuratorium.

 

(2)       Die Mitglieder Stiftungsorgane sind ehrenamtlich tätig. Sie haben jedoch Anspruch

auf Ersatz ihrer notwendigen Auslagen.

 

(3)       Ein Mitglied eines Organs kann nicht zugleich einem anderen Organ angehören.

 

§ 7

Vorstand

 

(1)       Der erste Vorstand besteht bis zum Ausscheiden des Stifters aus dem Stifter selbst.

 

(2)       Der Stifter gehört dem Vorstand auf Lebenszeit an. Zu seinen Lebzeiten ist der Stifter Vorsitzender des Vorstandes und bestellt auch seine Stellvertretung und die anderen Vorstandsmitglieder. Der Stifter ist berechtigt, das Amt jederzeit niederzulegen. Der Stifter kann in seiner Funktion als Mitglied des Vorstandes bzw. als Vorsitzender des Vorstandes nicht abberufen werden.

 

(3)       Nach dem Tod des Stifters bestellt das Kuratorium auf Vorschlag der verbleibenden

Vorstandsmitglieder ein neues Vorstandsmitglied.

 

(4)       Der folgende Vorstand besteht aus mindestens 2, höchstens 5 Mitgliedern.

 

(5)       Die Amtszeit der Vorstandsmitglieder beträgt vier Jahre. Wiederbestellungen sind zulässig.

 

(6)       Der Vorstand wählt nach Ausscheiden des Stifters und der Ergänzung des Vorstandes aus seiner Mitte eine Vorsitzende bzw. einen Vorsitzenden und eine Stellvertretung dieses Amtes.

 

(7)       Dem Vorstand sollen Personen angehören, die besondere Fachkompetenz und Erfahrung

in Hinblick auf die Aufgabenerfüllung der Stiftung aufweisen. Ein Mitglied soll in Finanz- und

Wirtschaftsfragen sachverständig sein. Mitglieder des Kuratoriums dürfen nicht zugleich dem Vorstand angehören.

 

(8)       Das Amt eines Vorstandsmitgliedes endet nach Ablauf der Amtszeit. Das Vorstandsmitglied bleibt in diesen Fällen solange im Amt, bis ein Nachfolger bestellt ist. Das Amt endet weiter durch Tod und durch Niederlegung, die jederzeit zulässig ist. In diesen Fällen bilden die verbleibenden Vorstandsmitglieder den Vorstand. Bis zum Amtsantritt des Nachfolgers führen sie die unaufschiebbaren Aufgaben der laufenden Stiftungsverwaltung allein weiter. Ein ausgeschiedenes Vorstandmitglied ist unverzüglich vom Kuratorium zu ersetzen. Vom Stifter bestellte Vorstandsmitglieder können von diesem, andere Vorstandsmitglieder können vom

Kuratorium oder vom Vorstand jederzeit aus wichtigem Grunde abberufen werden. Ihnen

ist zuvor Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Das abberufene Mitglied kann die

Berechtigung der Abberufung binnen einer Frist von einem Monat seit Kenntnis gerichtlich

prüfen lassen. Im Falle eines Rechtsstreits ruhen die Rechte des abberufenen Mitglieds

bis zur rechtskräftigen oder einstweiligen Entscheidung des Gerichts. Erst danach kann ein

Rechtsnachfolger bestimmt werden.

 

 

 

§ 8

Aufgaben des Vorstandes

 

(1)       Der Vorstand entscheidet in allen grundsätzlichen Angelegenheiten nach Maßgabe der

Satzung in eigener Verantwortung und führt die laufenden Geschäfte der Stiftung. Er hat

die Stellung eines gesetzlichen Vertreters und vertritt die Stiftung gerichtlich und

außergerichtlich. Die Mitglieder des Stiftungsvorstandes sind einzelvertretungsberechtigt. Im lnnenverhältnis vertritt der Vorsitzende des Stiftungsvorstandes die Stiftung allein, für den Fall der Verhinderung der stellvertretende Vorsitzende.

 

(2)       Der Vorstand hat im Rahmen des Stiftungsgesetzes und dieser Stiftungssatzung den Willen des Stifters so wirksam wie möglich zu erfüllen. Seine Aufgaben sind insbesondere:

- die Verwaltung des Stiftungsvermögens,

- die Verwendung der Stiftungsmittel,

- die Aufstellung eines Haushaltsplanes, der Jahresrechnung und des Tätigkeitsberichtes.

 

(3)       Zur Vorbereitung seiner Beschlüsse, der Erledigung seiner Aufgaben und insbesondere

der Wahrnehmung der laufenden Geschäfte kann der Vorstand einen Geschäftsführer

bestellen und Sachverständige hinzuziehen. In diesem Fall hat der Geschäftsführer die

Stellung eines besonderen Vertreters im Sinne des § 30 BGB.

 

§ 9

Beschlussfassung des Vorstandes

 

(1)       Beschlüsse des Vorstandes werden in der Regel auf Sitzungen gefasst. Der Vorstand

wird vom Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter nach Bedarf, mindestens aber einmal

jährlich unter Angabe der Tagesordnung und Einhaltung einer Frist von zwei Wochen zu

einer Sitzung einberufen. Sitzungen sind ferner einzuberufen, wenn ein Mitglied des

Vorstandes dies verlangt. Wenn kein Mitglied des Vorstandes widerspricht, können

Beschlüsse auch im schriftlichen Verfahren (Textform) gefasst werden.

 

(2)       Ein Vorstandsmitglied kann sich in der Sitzung durch ein anderes Vorstandsmitglied vertreten lassen. Kein Vorstandsmitglied kann mehr als ein anderes Vorstandsmitglied vertreten.

 

(3)       Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn nach ordnungsgemäßer Ladung mindestens zwei Drittel seiner Mitglieder, unter ihnen der Vorsitzende oder sein Stellvertreter, anwesend oder vertreten sind. Ladungsfehler gelten als geheilt, wenn alle Mitglieder anwesend sind und niemand widerspricht. An einer schriftlichen Abstimmung müssen sich mindestens die zwei Drittel der Vorstandsmitglieder beteiligen.

 

(4)       Der Vorstand trifft seine Entscheidungen mit einfacher Mehrheit der anwesenden oder sich an der schriftlichen Abstimmung beteiligenden Mitglieder, sofern die Satzung nichts Abweichendes bestimmt. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden, ersatzweise seines Stellvertreters den Ausschlag.

 

(5)       Über die Sitzungen sind Niederschriften zu fertigen und vom Sitzungsleiter und dem

Protokollanten zu unterzeichnen. Sie sind allen Mitgliedern des Vorstandes und dem

Vorsitzenden des Kuratoriums zur Kenntnis zu bringen.

 

(6)       Weitere Regelungen über den Geschäftsgang des Vorstandes und diejenigen Rechtsgeschäfte, zu deren Durchführung der Vorstand der Zustimmung des Kuratoriums bedarf, kann eine vom Kuratorium zu erlassende Geschäftsordnung enthalten.

 

§ 10

Kuratorium

 

(1)       Das Kuratorium besteht aus mindestens 3, höchstens 7 Mitgliedern.

 

(2)       Das ersten Kuratorium wird vom Stifter berufen.

 

(3)       Das folgende Kuratorium kooptiert seine Mitglieder

 

(4)       Scheidet ein Kuratoriumsmitglied aus, so wählt das Kuratorium auf Vorschlag des Vorstandes einen Nachfolger. Wiederwahlen sind zulässig. Die Amtszeit der Kuratoriumsmitglieder beträgt vier Jahre. Das Kuratorium wählt aus seiner Mitte einen Vorsitzenden und einen stellvertretenden Vorsitzenden.

 

(5)       Dem Kuratorium sollen Personen angehören, die besondere Fachkompetenz und Erfahrung in Hinblick auf die Aufgabenerfüllung der Stiftung aufweisen. Ein Mitglied sollte in Finanz- und Wirtschaftsfragen sachverständig sein.

 

(4)       Das Amt eines Kuratoriumsmitgliedes endet nach Ablauf der Amtszeit. Das Kuratoriumsmitglied bleibt in diesen Fällen solange im Amt, bis ein Nachfolger bestellt ist. Das Amt endet weiter durch Tod und durch Niederlegung, die jederzeit zulässig ist. In diesen Fällen bilden die verbleibenden Kuratoriumsmitglieder das Kuratorium. Bis zum Amtsantritt des Nachfolgers führen sie die unaufschiebbaren Aufgaben allein weiter. Ein ausgeschiedenes Kuratoriumsmitglied ist unverzüglich vom Kuratorium durch Zuwahl zu ersetzen. Ein Kuratoriumsmitglied kann vom Kuratorium in einer gemeinsamen Sitzung mit dem Vorstand jederzeit aus wichtigem Grunde abberufen werden. Der Beschluss bedarf der Mehrheit der Mitglieder von Vorstand und Kuratorium. Das betroffene Mitglied ist bei dieser Abstimmung von der Stimmabgabe ausgeschlossen. Ihm ist zuvor Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Das abberufene Mitglied kann die Berechtigung der Abberufung binnen einer Frist von einem Monat seit Kenntnis gerichtlich prüfen lassen. Im Falle eines Rechtsstreits ruhen die Rechte des abberufenen Mitglieds bis zur rechtskräftigen oder einstweiligen Entscheidung des Gerichts. Erst danach kann ein Rechtsnachfolger bestimmt werden.

 

§ 11

Aufgaben und Beschlussfassung des Kuratoriums

 

(1)       Das Kuratorium berät und unterstützt den Vorstand im Rahmen des Stiftungsgesetzes und dieser Stiftungssatzung, um den Willen des Stifters so wirksam wie möglich zu erfüllen. Die Mitglieder bringen durch ihre Zugehörigkeit zum Kuratorium das Vertrauen zur Arbeit des Stifters zum Ausdruck.

 

(2)       Das Kuratorium unterstützt den Vorstand bei seinen Aufgabe und berät

 

- die Geschäftsführung des Vorstandes,

- den vom Vorstand aufgestellten Haushaltsplan,

- den Vorstand bei der Verwaltung des Stiftungsvermögens, der Verwendung der

  Stiftungsmittel und Verwirklichung des Stiftungszweckes

- den vom Vorstand erarbeiteten Tätigkeitsbericht und die Rechnungslegung,

- Bestellung von Mitgliedern des Vorstandes.

 

(3)       Zur Vorbereitung seiner Beschlüsse kann das Kuratorium Sachverständige hinzuziehen.

 

(4)       Das Kuratorium soll mindestens einmal im Jahr zu einer ordentlichen Sitzung

zusammenkommen. Eine außerordentliche Sitzung ist einzuberufen, wenn mindestens drei

Mitglieder oder der Vorstand dies verlangen. Die Mitglieder des Vorstandes, der Geschäftsführer und Sachverständige können an den Sitzungen des Kuratoriums beratend teilnehmen.

 

(5)       Für die Beschlussfassung des Kuratoriums gilt § 9 entsprechend. Das Kuratorium kann sich eine Geschäftsordnung geben.

 

(6)       Das Kuratorium nimmt beratend teil an den Sitzungen des Vorstandes über Satungsänderungen nach Maßgabe des § 12 Abs. 1.

 

§ 12

Satzungsänderung

 

(1)       Die Organe der Stiftung können Änderungen der Satzung beschließen, wenn sie den

Stiftungszweck nicht berühren und die ursprüngliche Gestaltung der Stiftung nicht

wesentlich verändern oder die Erfüllung des Stiftungszwecks erleichtern.

 

(2)       Beschlüsse über Änderungen der Satzung können nur auf gemeinsamen Sitzungen von

Vorstand und Kuratorium gefasst werden. Der Änderungsbeschluss bedarf einer Mehrheit

von zwei Dritteln der Mitglieder des Vorstandes und des Kuratoriums.

 

(3)       Beschlüsse über Änderungen der Satzung bedürfen der Genehmigung der

Stiftungsaufsichtsbehörde. Sie sind mit einer Stellungnahme der zuständigen Finanzbehörde anzuzeigen.

 

§ 13

Zweckerweiterung, Zweckänderung, Zusammenlegung, Auflösung

 

(1)       Die Organe der Stiftung können der Stiftung einen weiteren Zweck geben, der dem

ursprünglichen Zweck verwandt ist und dessen dauernde und nachhaltige Verwirklichung

ohne Gefährdung des ursprünglichen Zwecks gewährleistet erscheint, wenn das Vermögen oder der Ertrag der Stiftung nur teilweise für die Verwirklichung des Stiftungszwecks benötigt wird.

 

(2)       Die Organe der Stiftung können die Änderung des Stiftungszwecks, die Zusammenlegung

mit einer anderen Stiftung oder die Auflösung der Stiftung beschließen, wenn der Stiftungszweck unmöglich wird oder sich die Verhältnisse derart ändern, dass die dauernde und nachhaltige Erfüllung des Stiftungszwecks nicht mehr sinnvoll erscheint oder nicht mehr möglich ist. Die Beschlüsse dürfen die Steuerbegünstigung der Stiftung nicht beeinträchtigen.

 

(3)       Beschlüsse über Zweckerweiterung, Zweckänderung, Zusammenlegung oder Auflösung

können nur auf gemeinsamen Sitzungen von Vorstand und Kuratorium gefasst werden.

Der Änderungsbeschluss bedarf der Einstimmigkeit der Mitglieder des Vorstandes und des Kuratoriums.

 

(4)       Beschlüsse über Zweckerweiterung, Zweckänderung, Zusammenlegung oder Auflösung

werden erst nach Genehmigung der Stiftungsaufsichtsbehörde wirksam. Sie sind mit

einer Stellungnahme der zuständigen Finanzbehörde anzuzeigen.

 

§ 14

Vermögensanfall

 

Bei Auflösung oder Aufhebung der Stiftung oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen der Stiftung an die SOS – Kinderdorf - Stiftung , die es unmittelbar und ausschließlich

für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat. Keinefalls darf das Vermögen den Naturschutz-organistionen „NABU“ oder „B.U.N.D.“ zufallen.

 

§ 15

Stiftungsaufsicht

 

(1)       Die Stiftung unterliegt der staatlichen Aufsicht nach Maßgabe des im Lande Niedersachsen geltenden Stiftungsrechts.

 

(3)       Die Stiftungsaufsichtsbehörde ist auf Wunsch jederzeit über die Angelegenheiten der Stiftung zu unterrichten. Mitteilungen über Änderungen in der Zusammensetzung der Stiftungsorgane sowie Haushaltsplan, Jahresrechnung und Tätigkeitsbericht sind unaufgefordert vorzulegen.

 

 

 

 

 

 

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Stoetze, 04. Januar 2015                  Unterschrift des Stifters Norbert Walter Cambeis